Dienstag, 3. Februar 2009

Bitte beten!

Liebe Leser,
im Anschluss an eine Aktion von Bloggerin Elsa (auch aufgenommen von Ultramontan), bitte ich um besonderes Gebet
heute, am Dienstag, 03.02.09,
15:00 Uhr (Barmherzigkeitsstunde)
"für unseren Hl. Vater Benedikt und die Einheit der römisch-katholischen Kirche". Wie und was gebetet wird, steht natürlich jedem frei(Anregungen:(Barmherzigkeits-)Rosenkranz, freies Gebet, Gotteslob 27,1/2; 28,3/8; Aufopferung der Arbeit, ...).
Wer es so kurzfristig nicht mehr mitbekommt (und überhaupt!), möge dieses Anliegen doch bitte in den nächsten Tagen vielleicht besonders vor den Herrn tragen.
In der jetzigen Situation halte ich es (ich denke auch der Meinung eines Seminaristen, den ich gestern hörte, folgend) für besonders wichtig, in obigem Anliegen zu beten.

Montag, 12. Januar 2009

Winterbilder

Nach den Winterbildern, die ich aus dem Norden sehen durfte , folgen nun ein paar winterliche Bilder aus der Eifel. Das vierte Bild ist übrigens wohl die "Hermann-Josef Quelle". Wer mal dort ist, möge doch etwas vom Quellwasser auf die Augen tun, und dabei auf die Fürsprache des Heiligen um einen klaren, rechten Blick bitten, und zwar nicht nur für die leiblichen Augen.





































































Quelle: selbstgeschossen

Ein Bild für die Weihnachtszeit II (nach dem alten Kalender)



Dieses Bild und der Bildausschnitt wurden von mir aufgenommen im Kreuzgang des Klosters Steinfeld. Die Figurenlandschaft birgt so viel, dass ich hier nur einen Ausschnitt zeigen kann mit zwei Fotos.
Wichtig war mir aber der zentrale Stern, den ein Mädchen aus meiner Jugendgruppe in Berlin aus Papier gebastelt hat. In diesem Bild darf er auf das Christuskind weisen - wohl der beste Platz für ihn. In dieser Funktion kann er uns sogar Vorbild sein!


Einen Dank auch an den Pater, der diese Krippe so schön zusammengestellt hat, und alle, die zu ihr beigetragen haben.
- Vergelt's Gott!

Samstag, 3. Januar 2009

Ein Bild für die Weihnachtszeit



In der Mitte ist Jesus, das fleischgewordene Wort, liegt als Kind in der Krippe.

Die Krippe, das ist dort, wo sonst das Futter für die Tiere liegt.

In der Herberge bekam die Heilige Familie keinen Platz.

Er blickt nach oben. "Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott. [...] Für uns Menschen und zu unserm Heil ist er vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden"(gr. Glaubensbekenntnis).

Sie kniet neben Ihm, sie, die auf ihr Herz zeigt, das sie dem ganz geschenkt, auf den sie mit ihrer Hand deutet.

Beim Kind steht auch der Heilige Josef.

Er sieht gerade in die Ferne, in die er noch mit Maria und dem Jesuskind fliehen werden muss.

Umstrahlt wird diese arme Unterkunft von einem goldenen Glanz.

Ein Esel darf eintreten aus dem Dunkel der Nacht, um dem Heiland der Welt zu begegnen.

Er sieht den, der sich einst für uns zum Opfer am Kreuze hingibt und aufersteht.

Jetzt ist der Esel mit der Heiligen Familie vor dem anbetungswürdigen Heiland.
Der Heiland ist das Himmelsbrot, es ist wirklich Er selbst.

Der Esel lehnt sich an die Muttergottes an und schaut mit ihr auf Christus.

Der Esel bin ich.






Bildquelle: Meine Krippe in Berlin.

Montag, 29. Dezember 2008

Was man halt so findet!

Zum Beispiel habe ich wohl den alten Stempel des Ordens, dessen Kandidat ich sein darf, auf einem Blog wiedergefunden, dessen Autor sich scheinbar an diesem Stempel so erfreute, dass er ihn ins Netz stellte. Siehe hier.

Desweiteren habe ich sogar einen Seminaristen in einem Video der Legionäre Christi wiedergefunden, den ich schonmal kurz treffen durfte. Siehe hier:


(Quelle gefunden, meine ich, über http://de.vocation.com/)

Na, weiß der Leser wen ich meine?
Wenn nicht, trotzdem ein nettes Video, nichtwahr?

"Epedemia"

So ähnlich klang das Wort aus dem Mund einer Pflegerin bei uns im Kloster. Man könnte auch sagen, eine umgreifende, für junge Menschen wohl meist eher kurzfristige aber dennoch unangenehme Erkrankung. Ob der polnische Begriff "epedemia" weniger drastisch gemeint ist als der deutsche? Aber immerhin hatten sich scheinbar drei von vier Kandidaten und ein älterer Pater infiziert. Sozusagen alle auf einmal. Kurz darauf gabs angeblich auch Symptome bei einem Pfleger und noch einem Pater. Zwischenzeitlich geht es mir wieder gut. Dass das ältere Patres eher mehr mitnimmt, muss ich wohl nicht erwähnen... Mögen sie schon wieder gesund sein!

PS: Scheinbar gab es ähnliche Erkrankungsfälle auch in Berlin.

Bei den Trappisten

Am Wochenende vor Weihnachten ging's ab zu den Trappisten, die ja nicht so weit von unserem Kloster sind. Und es ist ja mal nicht schlecht, für ein paar Tage in Stille und Gebet einen Tapetenwechsel zu vollziehen.
Das Wetter war für alle Wanderbegeisterten nicht so ideal. Dafür waren die Leute, denen wir begegneten, freundlich. Und es gab natürlich Zeit zum Gebet. Die Kirche war trappistisch-schlicht und es war ziemlich kalt. Es ist also nicht übertrieben, wenn hier empfohlen wird: "zieh dir warme Sachen an". Aber erwartet man bei Trappisten wirklich eine mullig-warme Kirche? Schließlich sind es ja "Zisterzienser strengerer Observanz"!
Von der "liturgischen und disziplinären Umstellung" habe ich bis dato noch nicht so viel mitbekommen. Die erste Messe im usus antiquior war wohl einen Tag bevor wir da waren. Aber das Salve Regina in der "monastischen" Form gabs trotzdem - eine berührende Melodie!
Und wer will konnte auch um vier Uhr morgens schon zum ersten Gebet. Freilich gehen auch die Mönche pünktlich ins Bett und so denke ich, ist das nicht unmöglich, wenn man nicht bis ein Uhr nachts arbeitet ;-)

Weiteres zu Mariawald auf http://www.kloster-mariawald.de/ .
Unter anderem auch ein Link auf Texte von Josef Ratzinger zur Liturgie.