Montag, 29. Dezember 2008

Was man halt so findet!

Zum Beispiel habe ich wohl den alten Stempel des Ordens, dessen Kandidat ich sein darf, auf einem Blog wiedergefunden, dessen Autor sich scheinbar an diesem Stempel so erfreute, dass er ihn ins Netz stellte. Siehe hier.

Desweiteren habe ich sogar einen Seminaristen in einem Video der Legionäre Christi wiedergefunden, den ich schonmal kurz treffen durfte. Siehe hier:


(Quelle gefunden, meine ich, über http://de.vocation.com/)

Na, weiß der Leser wen ich meine?
Wenn nicht, trotzdem ein nettes Video, nichtwahr?

"Epedemia"

So ähnlich klang das Wort aus dem Mund einer Pflegerin bei uns im Kloster. Man könnte auch sagen, eine umgreifende, für junge Menschen wohl meist eher kurzfristige aber dennoch unangenehme Erkrankung. Ob der polnische Begriff "epedemia" weniger drastisch gemeint ist als der deutsche? Aber immerhin hatten sich scheinbar drei von vier Kandidaten und ein älterer Pater infiziert. Sozusagen alle auf einmal. Kurz darauf gabs angeblich auch Symptome bei einem Pfleger und noch einem Pater. Zwischenzeitlich geht es mir wieder gut. Dass das ältere Patres eher mehr mitnimmt, muss ich wohl nicht erwähnen... Mögen sie schon wieder gesund sein!

PS: Scheinbar gab es ähnliche Erkrankungsfälle auch in Berlin.

Bei den Trappisten

Am Wochenende vor Weihnachten ging's ab zu den Trappisten, die ja nicht so weit von unserem Kloster sind. Und es ist ja mal nicht schlecht, für ein paar Tage in Stille und Gebet einen Tapetenwechsel zu vollziehen.
Das Wetter war für alle Wanderbegeisterten nicht so ideal. Dafür waren die Leute, denen wir begegneten, freundlich. Und es gab natürlich Zeit zum Gebet. Die Kirche war trappistisch-schlicht und es war ziemlich kalt. Es ist also nicht übertrieben, wenn hier empfohlen wird: "zieh dir warme Sachen an". Aber erwartet man bei Trappisten wirklich eine mullig-warme Kirche? Schließlich sind es ja "Zisterzienser strengerer Observanz"!
Von der "liturgischen und disziplinären Umstellung" habe ich bis dato noch nicht so viel mitbekommen. Die erste Messe im usus antiquior war wohl einen Tag bevor wir da waren. Aber das Salve Regina in der "monastischen" Form gabs trotzdem - eine berührende Melodie!
Und wer will konnte auch um vier Uhr morgens schon zum ersten Gebet. Freilich gehen auch die Mönche pünktlich ins Bett und so denke ich, ist das nicht unmöglich, wenn man nicht bis ein Uhr nachts arbeitet ;-)

Weiteres zu Mariawald auf http://www.kloster-mariawald.de/ .
Unter anderem auch ein Link auf Texte von Josef Ratzinger zur Liturgie.

Dienstag, 25. November 2008

Visitation

Vor kurzem wurde auch unsere Kommunität visitiert.
Der Oberste des Ordens, Pater General, kam mit einem weiteren Pater aus dem Generalat in Rom, um die zwei Deutschen Provinzen zu visitieren. Visitation gibt es wohl alle 6 Jahre. Dann wird geschaut, wie alles so läuft.
So haben wir das auch mal mitbekommen.
Wir (5) hatten dann auch gemeinsam ein freundliches Gespräch mit den beiden. Jetzt konnten mal Fragen an P. General gestellt werden! Aber so viele waren es wohl gar nicht.
Dafür gabs auch Fragen an uns, sowie gemeinsame Musik. Der begleitende Pater war Südamerikaner - liegt die Musik allen Südamerikanern im Blut?

Mittwoch, 19. November 2008

St. Maria in der Kupfergasse

Was für eine schöne Fügung am Weihetag der Basiliken Peter und Paul!
Zuerst wollten wir nach unserer Exkursion mit dem Proseminar Mittlere/Neuere Kirchengeschichte vielleicht in den Kölner Dom zur Messe, aber dann mussten wir zwei (Mitbruder und ich) feststellen, dass die hl. Messe in St. Marien zeitlich viel günstiger lag. Zwar mussten wir ein bisschen suchen und den einen oder anderen fragen, aber es hat sich gelohnt.
So habe ich eine schöne Kirche mit Gnadenbild besuchen dürfen! Es gab Rosenkranz vor der Hl. Messe, Worte, die mir zu Herzen gingen, zwei ordentliche Ministranten, einen bezelebrierten Hochaltar... Und, die Hauptsache: ein heiliges Messopfer mit all seinen Gnaden.
Gott führt seine Kinder...
Deo gratias!

Nutze den Tag






Nutze den Tag - aber bitte in rechter Weise, nämlich zum Heil!
Der Zug kann jederzeit abfahren, nicht nur nach Köln....
Vielleicht kann uns daran dieses zunächst eigentlich schmunzelnswerte Bild erinnern, geschossen am Kölner Hauptbahnhof.

Zu Gast bei Brüdern

Am Dienstag durften wir vier über Mittag das Priesterseminar Redemptoris Mater in Bonn (Neokatechumenaler Weg) besuchen. Die Aufnahme war freundlich, Teile des Seminars sehr schön und das Essen war gut!
Interessante Verbindungen zu den Salvatorianern:
Franziskus: Beide Gründer tragen den Namen Franziskus.
Internationalität: Tja, so ist die Kirche: katholisch, allumfassend, ...